Samstag, 3. November 2018

03-11-18

 #tagdrei Heute wird das Handy Zuhause gelassen.

Solange du daheim bist, nutze es so wenig, wie möglich.
Aber sobald du das Haus verlässt, lass dein Smartphone hinter dir.
Du brauchst es nicht!

Ich habe heute Besuch, wenn ich Fotos machen möchte, nutze ich heute endlich mal wieder meine Spiegelreflexkamera, die wird eh viel zu selten benutzt und staubt leider immer mehr ein.  Alle Orte, die wir besuchen wollen, habe ich vorab am Laptop ergoogled, bei Öffnungszeiten samstags bin ich nämlich absolut schlecht. Fahrzeiten von Bussen und Bahnen lesen wir heute auch ganz oldschool am Fahrplan, an der Station, und für alles andere werden sich Lösungen finden lassen. Schließlich kamen wir in unserer Kindheit und Jugend auch ohne Smartphone durch die Welt.

Ich bin gespannt, was bei euch heute so los war? Vielleicht ist ja mal was ganz Besonderes passiert?
Ich werde auf jeden Fall mal den Blick schweifen lassen, wenn ich mal nicht Smombie-mäßig durch die Gegend wandle und eben mal nicht ackere beim Möbelschweden.

Haut raus, was geht ab, bis es raus geht?

Ich drücke euch, Ciaomiao Liz
#minimalizmuschallenge #Minimalismus #minimalism #challenge #heuteohnehandy
Pro Tipp: wenn du zurück kommst und wieder zu Hause bist. Lass das Handy, wo es ist und schaue erst morgen früh wieder drauf.

P.S. Hast du vielleicht Lust den Harry Potter zu gewinnen, dann schnell noch mitmachen, morgen wird ausgelost, Teilnahmeregeln gibt's beim Post von gestern :) #goodluck

Freitag, 2. November 2018

02-11-18

Hey ihr Lieben. #tagzwei ist angebrochen und es geht weiter mit dem Handy und einem kleinen Weiteren Schritt in Richtung "mehr Ordnung". Es geht also weiter mit dem Mobiltelefon. Schnapp es dir und gehe einmal alle deine Apps durch.

Welche brauchst du nicht mehr? Welche hast du noch nie benutzt? Lösche sie und schaffe freien Platz auf deinem Handy. Manche Apps lassen sich deaktivieren, wenn sie nicht gelöscht werden können. Leg los! Heute habe ich mein Handy auch aufgeräumt. Viele Spiele und Bildbearbeitungsprogramme durften gehen, da ich sie nie nutze. Auch meine Apps von Reisen habe ich entfernt (Flixbus,Ryanair, etc.), da ich sie immer wieder hinzufügen kann, wenn ich sie wieder brauche. Wer braucht schon App-Leichen auf dem Handy? Also lösche ruhig großzügig. Alles, was du vielleicht vermisst, kannst du zurückholen! Gehe auch Fotos und Kontakte durch, wer braucht schon die Nummer von dem Ebay Käufer von vor fünf Jahren, richtig: Niemand.
Nochmal zur Challenge. Für die, die keine Lust haben auf dem Blog zu Lesen: die Challenge ist in ca. vier gleichlange Themen unterteilt. Die erste läuft unter dem Titel "Digital" und wir starten kleinschrittig. In jeder Woche wird es zudem kleine achtsame Episoden geben, da ich nicht täglich den imaginären Zeigefinger heben kann und möchte, sondern jeder auch Zeit für sich braucht und es angenehm bleiben sollte und keineswegs in Stress ausarten.

Gerne könnt ihr alles teilen, was euch so bewegt. Ich bin total interessiert daran, wie es euch gefällt, ob es euch hilft und warum vielleicht auch nicht. Vielleicht habt ihr das ein oder andere eh schon vor Kurzem gemacht. Lasst es mich wissen, wir lesen uns morgen. Ciaomiao Liz

#Minimalizmuschallenge #minimalism #Minimalismus #challenge
P.S. Heute gibt es ein Buch für euch. Swipe und ich verrate dir welches. Wer es gerne hätte, hier deine Aufgabe, um in den Lostopf zu wandern.

1. Folge mir
2. Kommentiere dein Lieblingsbild in meinem Feed mit den Emoticons 📖⚡
3. Viel Glück
#allmybeautifulplants

Donnerstag, 1. November 2018

01-11-18

 




#tageins
 Heute ist der erste Tag der #minimalizmuschallenge für mehr Überdenken, ein bisschen Entrümpeln und Chaos aus der Wohnung und aus dem Kopf bekommen. Heute starten wir entspannt. Schnapp dir dein Handy. Schalte alle Benachrichtigungen aus, lass dich von deinem Handy nicht mehr unter Druck setzen, weil dir Whatsapp und Co irgendeine Nachricht anzeigen. Du schaust schon früh genug wieder rein und siehst, wer etwas von dir will. Gleiches gilt für Instagram, Facebook, Twitter und Co. Apps, die einem "wichtig" sind, checkt man eh regelmäßig. Glaubt mir, irgendwie ist es ruhiger, wenn oben weniger kleine Icons auftauchen :)

Der Zusammenhang zum Bild? Ich habe eine PDF erstellt, die du dir auf meinem Blog ganz einfach herunterladen und anschließend ausdrucken kannst. Ich liebe To-Do-Listen und wenn man jeden Tag etwas abhaken kann, machen sie um so mehr Spaß. Das Notizfeld ist dafür gedacht, wenn du Änderungen hast. Vielleicht tauschst du einzelne Tage, weil es sich mit deinem Leben, deiner Arbeit oder deinen Plänen für den Monat besser kombinieren lässt, dann tu es. Es ist keine strikte Regel alles genau so durchzuführen, wie ich. "Jeder ist seines Glückes Schmied", alter ausgelutschter Spruch, scheinbar, aber in Bezug hierauf ganz sinnvoll und gut. Mach so, wie es für dich gut ist. Auf dem Blog habe ich eine kleine Erklärung geschrieben, was an jedem Tag passieren soll(te) und hier teile ich mit, was ich tue.
Übrigens werde ich an einzelnen Tagen vorab aussortierte Bücher an meine Posts heften und diese anschließend verlosen/verschenken, weil ich gerne ein neues Zuhause für sie finden möchte und weitergeben schöner ist, als sie irgendwo abzugeben, wohin genau der Rest kommt, verrate ich euch aber zu einem späteren Zeitpunkt auf jeden Fall. Ich hoffe ihr habt Lust mitzumachen. Ich hoffe ihr habt Spaß an meinen Posts und falls nicht. Jeder hat das Recht zu gehn, wenn er/sie genervt oder gelangweilt ist. Ich drücke euch. Ciaomiao eure Liz
#tageins #minimalism #challenge #novemberchallenge #minimalismus #novemberchallenge #herewego
Pro Tipp: Instastories kann man stumm schalten. Was man nicht mehr sieht, setzt einen nicht unter Druck es sehen zu "müssen" 😘

Sonntag, 30. September 2018

Lehrergedanken

Heute haben sich im Zug zwei Menschen über ein Thema unterhalten, was mich hat hellhörig werden lassen. Das Lehrer Dasein. Sie kannten sich aus der Schulzeit, sie macht jetzt irgendwas in einem Büro, er ist Lehrer. Sie haben sich lange nicht gesehen und zufällig im Bahnhof wiedererkannt, über alte Zeiten geredet, Mitschüler und die Jobs. Als er anfing davon zu sprechen, dass ihm ein Kollege, sein Vorgesetzter, vorschreiben wollte, wie er sich zu kleiden habe, war ich mit beiden Ohren voll dabei. Er war erst verunsichert, ob dieser Stellvertretende Rektor das dürfe, hielt sich also einige Tage daran, bis er sich bei dem Vorgesetzten, des Vorgesetzten erkundigte. Er fühle sich nicht wohl, wenn er verkleidet zur Schule käme, seine Schülerinnen und Schüler, sowie deren Eltern haben auch kein Problem mit seinem Kleidungsstil, aber er, so kurz nach der Verbeamtung, frisch im Beruf, war sich nicht mehr sicher. Man sagte ihm, dass man ihm nichts vorschreiben könne, was Kleidungs- und Lebensstil anginge, aber man schon wüsste und mitbekommen habe, dass zu gewissen Anlässen die Garderobe angepasst würde. Das freute ihn, aber ließ ihn auch stutzig werden. Er behielt alles bei, aber rückversicherte sich wohl beim folgenden Elternabend. Spannend oder? Also für mich war es das. Er war nicht besonders ausgefallen gekleidet. Ein Hipster mit Rundglas-Brillengestell, Adidas-Sneakern und Elesse Pullover. Hätte locker auch einer der Berlin Mitte Hipster sein können. Als Lehrer hätte ich ihn nicht ausgemacht, wohl aber auch nie an seiner Professionalität oder seinem Engagement gezweifelt.

Ich selbst stelle mir nicht selten die Frage, ob mich Eltern, so wie ich rumlaufe, mich kleide, Ernst nehmen. Ob sie durch die Piercings und Tattoos vielleicht weniger Respekt haben könnten oder mich, was schrecklich wäre, für inkompetent halten könnten?! Und dann gibt es Tage, da kommen Kollegen und feiern Pikachu. Kinder sagen mir, wie toll sie meinen Unterricht finden und Eltern sagen mir, wie dankbar sie mir für diese und jene Rückmeldung sind.

Und dann weiß ich wieder, Alles halb so schlimm. Alles mehr Gedanken als Tatsachen
#gedankenkotze

Sonntag, 2. September 2018

Thoughts

Wenn es doch so einfach wäre, einfach ein paar Schalter betätigen und ZACK! Alles passiert dann, wenn wir es am Besten gebrauchen können. Funktioniert aber leider in der Realität so gar nicht. Wir finden meist den Job der grad am ehesten passt, wählen die Hobbies, die wir am leichtesten ausführen können und suchen uns die "Freunde" mit denen wir es am Besten aushalten. Nichts ist perfekt, alles irgendwie nur erträglich, aushaltbar. Ist es das, was wir aus unseren Leben machen sollten? Sollten wir nicht viel eher nach unserer persönlichen Perfektion streben? Den Job machen, der sich nicht wie Arbeit anfühlt, egal wie viel Geld er einbringt? Die Hobbies, die uns fördern und fordern zugleich, bei denen wir an unsere Grenzen stoßen, aber es trotzdem immer wieder versuchen? Und bei Freunden die, die zwar manchmal kompliziert sind, aber die uns lieben, wie wir sind, die wir aber gleichermaßen genau so lieben, wie in einer Zwischenmenschlichen Beziehung in guten und in schlechten Zeiten?


Was ist passiert, das alles immer einfach sein muss, alles immer schnell, man viel Geld braucht und komisch beäugt wird, wenn sich das Einkommen noch nicht mal im 4-stelligen Bereich befindet.

Manchmal verstehe ich das alles nicht und würde am liebsten in eins der Länder flüchten in denen man noch vom Tauschhandel und ganz ohne Währung auskommt, man sich nicht daran misst ,wie teuer die Karre, die Uhr, das Haus war, sondern Taten zählen und man der Held ist, wenn man abends das Feuer anschmeißt.

Freitag, 31. August 2018

Sorrow

 Guten Morgen liebe Sorgen seid ihr auch schon alle da?

Wenn du arbeitest vergeht die Zeit wie im Flug. Wenn du nur vormittags arbeitest, klappt das trotzdem. Auch wenn du an deinem freien Tag krank bist und dich nur durch den Tag schläfst oder isst. Will hier immer noch was verändern und hab schon überlegt, ob es vielleicht hilft, wenn ich den ganzen Vergangenheitsbums lösche?!🤔 Übrigens danke für all eure Muddigeschenktipps, Ich hab noch zwei Monate Zeit, Also werde ich da bestimmt noch das Perfekte Geschenk finden. Wird spannend dieses Baby kennen zu lernen, das erste im engen Freundeskreis. Das ist also dieses Erwachsen werden, wenn Freunde Eltern werden. Ich bin so gespannt. Ehrlich. Ansonsten ist heute schon Freitag, Muss noch Unterricht vorbereiten für Montag. Und nächsten Freitag, aber wird schon. Ansonsten steht nur arbeiten morgen an, für alles andere bin ich womöglich noch zu sick. Mal sehen. Was geht bei euch so? Der August ist ja auch schon fast vorbei. Wie schnell ging das bitte? Ciaomiao Liz

Dienstag, 28. August 2018

Beautiful Disaster


Du wolltest mir ein Kuscheltier schießen, eins auf dem Dom. Weil du mein Schwein kennen gelernt hast und meintest, dass da noch was cooles fehlt, ich habe gesagt, dass ich kein peinliches möchte, du hast es nicht getan.

Du wolltest mit mir das Feuerwerk angucken, weil ich dir freudestrahlend erzählt habe, wie sehr ich Feuerwerk liebe, weil die Lichter aussehen, wie lauter nahe Sternschnuppen. Erst hast du dich lustig gemacht, über die Paare, die sich diesen „Scheiß“ geben, dann wolltest du mich plötzlich unbedingt begleiten.
Du wolltest keine Zeit mit mir verbringen, nicht am Tag, nicht in der Nacht. Als du auf meinem Balkon saßt, hast du in den Himmel geschaut und eine Sternschnuppe gesehen, ich habe dich gefragt, ob du daran gedacht hast, dir etwas zu wünschen, du sagtest, natürlich nicht, aber dass in diesem Moment schon nahezu alles ziemlich perfekt wäre.
Du hast so viel gesagt, so wenig getan. Du hast mich gleichermaßen ignoriert und mit Worten überhäuft. Die meiste Zeit habe ich versucht irgendwie dieses Durcheinander zu verarbeiten. Dieses Durcheinander, dass nicht durch mich ausgelöst wurde. Vielleicht habe ich es noch befeuert mit meinem eigenen Chaos. Aber wer bin ich, wenn ich in meinem Alter nicht auch ein Gewisses Paket an Vergangenheit mit mir rumtragen würde.
Du hast mich verletzt. Du hast mir Hoffnungen gemacht, wo keine Taten folgten. Versprechungen ausgesprochen, ohne sie einzulösen. All das hat mich so lange Zeit begleitet, gar nicht so lang, wie es sein müsste. Musste. Sollte. Aber ich bin so schwer und schlecht im Loslassen, im Aufgeben, Nachgeben, Resignieren. Ich habe Hoffnung. Immer. Vielleicht gehört auch eine gehörige Prise Naivität und Dummheit dazu. Vielleicht bin ich auch einfach zu Hollywood-vorbelastet. Vielleicht bin ich zu sehr geschädigt von all den Folgen Friends und How I Met Your Mother. Bei den Geschichten in denen immer alles gut endet. In denen alle Schwierigkeiten immer irgendwann irgendwie aus der Welt geschafft werden und es allen gut geht, weil immer alles gut ausgeht. Es ist zum Kotzen schön, weil ich in den Folgen immer aufgehe. Mich treiben lasse in dem Strudel der Geschichte und es mich ablenkt von meiner...